Krampfanfälle gehören zu den häufigsten und klinisch relevantesten Symptomen einer autoimmunen limbischen Enzephalitis. Sie können die akute Krankheitsphase prägen, langfristig fortbestehen und sich zu einer autoimmun-assoziierten Epilepsie entwickeln. Umso wichtiger ist die Frage, welche Patientinnen und Patienten von einer Immuntherapie profitieren – und wann der richtige Zeitpunkt für eine Eskalation der Behandlung ist.
Eine neue, im Juli 2026 in iScience veröffentlichte Studie aus Münster liefert hierzu wichtige Hinweise. Untersucht wurden 107 Erwachsene mit autoimmuner limbischer Enzephalitis und epileptischen Anfällen, die über mindestens zwölf Monate nachbeobachtet worden waren. Im Mittelpunkt stand Rituximab, ein gegen CD20-positive B-Zellen gerichteter Antikörper, der häufig als Eskalationstherapie eingesetzt wird.
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